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Das Buch zur "Tour of Change"

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Das Buch zur "Tour of Change"

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Euro-Radtour 1996 durch D/B/L/F/CH/A/I/SLO

Die Radtour bestand aus 2 Abschnitten.
Die erste Woche führte uns in die französischen Alpen. In der 2. Woche fuhr ich alleine weiter nach Kärnten in Österreich. Am Ende dieser Seite habe ich eine kleine Statistik aufgeführt.

Teil1:
1. Etappe: Schevenhütte ---> Echternach, 189 km
Start zu meiner ersten Radtour war am 29. Juli 1996. Dazu trafen wir, Lambert, Ralf und ich, uns in Schevenhütte, am Rande der Nordeifel. Wir durchfuhren die Eifel und verließen kurz Deutschland, um eine Abkürzung durch Belgien vorzu- nehmen. Ankunft dieser Etappe war dann Echternach in Luxemburg.

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2. Etappe: Echternach ---> Badonviller, 206 km 
Die längste Etappe war auch zugleich im Schnitt die schnellste (28,75 km/h). Sie war nur flach und stellte uns keine Schwierigkeiten. Wir fuhren entlang der Mosel nach Frankreich. In Sierck les Bains trennten wir uns vom Fluß, und es ging weiter nach Bousonville, Boullay. In Faulquemont machten wir am Mittag eine Rast (s. Bild). Über Morhange, Dieuze, Blâmont endete diese Etappe in einem kleinen Nest Namens Badonviller.

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3. Etappe: Badonviller ---> Thann, 148 km
Ziel der 3. Etappe war die Durchquerung der Vogesen. Es war der Tag der unzähligen Cols, die wir bezwangen. Von St. Dié ging es hinauf über den Col de Ste Marie (772m) nach Ste Marie aux Mines und dann weiter nach Süden inmit- ten der Vogesen. Hinüber über den Col des Bagenelles (903m), Col du Bonhomme (949m), Col du Lauchbach (977m), Col du Calvaire (1144m) konnten wir am Col de la Schlucht eine tolle Aussicht ins Rhein-Tal und über die Vogesen genießen (s. Bild). Weiter über den Col de Hohneck, Col du Herrenberg (1186m), Col d'Hahnenbrunnen (1180m), le Markstein (1266m) zum Grand Ballon (1424m) landeten wir schließlich in Thann, im Süden der Vogesen.

 

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4. Etappe: Thann ---> Pontarlier, 166 km  
Die Etappe war nicht schwierig, aber die Hitze machte uns schon ein wenig zu schaffen. Sie führte uns entlang des Jura-Gebirges, immer wieder ein klein wenig bergauf. Von Thann verlief die Route nach Dannemarie, Delle, St. Hippolyte an der Doubs, Maîche, Mortéau bis nach Pontarlier.

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5. Etappe: Pontarlier ---> Annecy, 165 km  
Von Pontarlier machten wir einen Abstecher in die Schweiz nach Vallorbe, und von dort hinauf zum Lac de Joux. Auf dem Bild ist der Lac Brenet zu sehen, ein See direkt am Lac de Joux. Wir verließen die Schweiz und radelten weiter durch das Jura-Gebirge nach Bellegarde s'Valserine. Von dort aus ging es weiter nach Annecy, wo wir übernachteten.

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6. Etappe: Annecy ---> St. Michel de Maurienne, 138 km  
Von Annecy verlief der Weg direkt nach Albertville. Von dort aus nahmen wir mit dem Col de la Madeleine (2000m) den ersten Paß in den Alpen in Angriff und kamen schließlich am Fuße des Galibier in St. Michel de Maurienne an, wo wir elsäßischen Flammkuchen kosten konnten. Moment mal, wir sind doch nicht mehr im Elsaß !!! Richtig: Dort war ein Stand aufgebaut, um für die Spezialitäten des Elsaß zu werben. Und ich sage euch: der elsäßische Flammkuchen schmeckt vorzüglich, sehr zu empfehlen.

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7. Etappe:  
Die 7. Etappe war die letzte, die wir gemeinsam verbrachten. Das Gepäck ließen wir im Hotel zurück und machten einen Rundkurs in den Alpen. Der führte uns zunächst direkt zum Col du Télégraphe (1566m) und zum Col du Galibier (2646m). An diesem Tag, es war Sonntag, veranstaltete wohl ein Radclub ein Bergzeitfahren zum Galibier, sodaß etliche Radsportler die Straße säumten. Bei der Abfahrt ins Tal über den Col du Lautaret (2058m) konnten wir uns erholen, bis wir den näch- sten Anstieg vor uns hatten, nämlich zum Col de la Croix de Fer (2068m). In St. Michel de Maurienne angekommen, trennten sich unsere Wege. Ralf und Lambert fuhren dann am Abend mit dem TGV nach Hause, während ich noch weiter bis Modane fuhr. Dort hatte ich die Verbindung nach Italien. 

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Das Rad zerlegt als Handgepäck, fuhr ich am Montag mit dem Zug über Turin, Mailand nach Innsbruck.
Und dort begann dann der 2. Teil meiner Tour.

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Teil2:
1. Tag: Innsbruck ---> Sillan-Arnbach, 155 km
Von Innsbruck ging es hinauf über den Brenner nach Italien. Im Pustertal endete diese 1. Etappe direkt hinter der Grenze nach Österreich in Sillian-Arnbach, wo ich in der Jugendherberge übernachten konnte.

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2. Tag: Sillian-Arnbach ---> Klagenfurt, 190 km
Bei dieser Etappe war ich irgendwie gut drauf. Trotz der vielen Kilometer in den Beinen konnte ich nochmals so richtig aufdrehen. Naja, es ging ja meist auch etwas bergab. Schließlich fuhr ich entlang der Drau flußabwärts über Lienz, Oberdrauburg, Spittal, Villach nach Velden am Wörthersee. Nichts desto trotz mußte ich mich beeilen, denn ein Gewitter baute sich auf. Es begann ein Wettlauf mit der Zeit. Am Worthersee vorbei kam ich doch noch rechtzeitig in Klagenfurt an. Dort sah ich zu meiner Überraschung sogar ein Profi-Abendrennen, "Rund um den Lindwurm". Am Start waren Tony Rominger, Peter Luttenberger, Mauro Gianetti und andere Profis.

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3. Tag:
Ich blieb einen Tag in Klagenfurt, um in der Umgebung der Landeshaupstadt Kärntens zu radeln. Das Wetter war schlecht, es regnete immer wieder, sodaß ich schnell wieder in mein Quartier zurückkehrte. Am Ende waren es doch noch immerhin 100 km.

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4. Tag: 92 km
An diesem Tag fuhr ich zu meinen Großeltern. Die Route führte aus Klagenfurt heraus über Ferlach ins Rosental, dann weiter über Gallizien ins Jauntal zum Klopeiner See, der wärmste See Kärntens und beliebtes Urlaubsziel im Sommer vieler Deutschen, aber auch Ziel vieler Wochenendausflügler aus Graz und Wien. Ich fuhr weiter nach Völkermarkt, wo die Drau zu einem großen See aufgestaut wird und traf schließlich bei meinen Großeltern ein.

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5. Tag: 127 km
Rund um Völkermarkt mit dem Anstieg von Brückl (512m) nach Diex (1153m), ein Sonnenort auf der Saualpe.

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6. Tag: 111 km
Die Europa-Tour wollte ich komplettieren mit einer Ausfahrt nach Slowenien. Ich radelte somit durch 8 Nationen in Europa. Meine Route führte entlang des Petzen-Gebirges über die Grenze nach Rawne na Koroskem und weiter nach Dravograd (Drauburg) und wieder zurück zu meinem Quartier in der Nähe von Völkermarkt.

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Den letzten Tag verbrachte ich bei meinen Verwandten und am 13. August trat ich dann mit dem Zug meine Heimreise an.

Statistik

Die durchquerten Staaten: Deutschland, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Schweiz, Österreich, Italien, Slowenien

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