Hello, Hello, Hello

Nun bin ich im ersten der Länder Süd-Ost-Asiens, der Sozialistischen Republik Vietnam, früher Teil von Französisch-Indochina. Das dunkelste Kapitel der Geschichte ist sicherlich der USA-Krieg von 1967-73, wovon die Nachwirkungen immer noch zu spüren sind.
Die überschwängliche Freundlichkeit und Lockerheit der Vietnamesen, die mir mit einem lauten "Hello" von allen Seiten zugerufen wurde, bescherte bei mir einen positiven Stimmungswandel. Mit neuer Motivation folgte ich der Küstenstraße von der Grenzstadt Móng Cái bis zur Ha Long Bucht, die aufgrund der vielen sehenswerten Kalkfelsen zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde.

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Streifzug durch den Bergdschungel

Um das gefährliche Verkehrschaos in Hanoi zu vermeiden, ging es in einem großen Bogen um die Hauptstadt in die Berge des Nordens. Dabei erwiesen sich manche Hauptstraßen als schmale Pisten. Ohne großartige Beschilderung habe ich oft nach dem Weg fragen müssen, der so manche Überraschung mit sich brachte.

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Im Schlamm steckengeblieben

Es kommt immer anders als man denkt. Da ist die Kunst, sich auf den unerwarteten Veränderungen anzupassen, das Beste daraus zu machen, und vor allem gelassen zu bleiben.
Aus der schmalen Straße wurde eine Matsch- und Schlammpiste, auf der zahlreiche LKWs an mir vorbei schlichen. Nach wenigen Kilometern war mein ganzes Rad voll mit Schlamm eingekleistert, insbesondere die Antriebskomponenten, Kette und Ritzel, sodass ich nicht mehr in die Pedale treten konnte. Glücklicherweise fand ich auf Anhieb im Wald eine kleine Fläche, wo ich mein Zelt aufbauen und übernachten konnte.

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Umweg in den Bergen

Auf dem Weg nach Westen zur Grenze nach Laos musste ich einen größeren Umweg in Kauf nehmen, da die Straße von Than Uyên nach Tuân Giáo (QL279) wegen eines Erdrutsches gesperrt war. Immerhin hatte sich der Schlenker durch die Berge nach Son La gelohnt.

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Eine Nacht in einer Hütte

In Diên Biên Phu verweilte ich einige Stunden, um mich nach den vielen Bergen ein wenig zu erholen. Gemütlich radelte ich am Ende des Tages in Richtung Grenze, wobei die Straße ab der letzten Stadt in einem äußerst schlechten Zustand war.

Die Sonne war mittlerweile verschwunden, und ich hatte immer noch keinen Schlafplatz gefunden. Ich fuhr im Dunkeln weiter, wobei die Straße steil bergauf führte. Oben auf der Kuppe sah ich keine andere Möglichkeit, als auf einem kleinen Stück neben der Straße mein Zelt aufzuschlagen. Wird wohl gutgehen, dachte ich mir.

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