Tour of Change

Asia 2011-12 - im Zeichen des Wandels

Nicht nur ich selber - privat, beruflich und persönlich -, sondern die ganze Welt ist im Umbruch. Und im Zeichen diesen Wandels reise ich ein Jahr mit dem Fahrrad durch Asien.

Lesen Sie hier über meine Erlebnisse und Eindrücke auf der Tour of Change.
Weiter unten gibt es Infos und meine Erfahrungen zur Planung und Vorbereitung.

Felgenriss - Ende der Fahrt

China Nachdem ich mich in Songpan, ein von Han-Chinesen dominierter Touristenort, etwas entspannte, ereilte mich unterwegs das Pech, dass die hintere Felge aufgrund von Verschleiß und der enormen Dauerbelastung gerissen war. Mit dem Bus schaffte ich den weiten Weg nach Chengdu, wo ich im Top-Radgeschäft "QIJI professional bike shop" eine neue Felge bekam.




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Klein-Tibet

China In den folgenden Tagen überquerte ich die Ausläufer des Transhimalaja-Gebirges auf Höhen zwischen 2.000 und 4.000m. In den Hochgebirgsregionen der Provinzen Qinghai, Gansu und Sichuan bewegte ich mich im Osten des tibetischen Kulturraumes. Jeder noch so kleine Pass war mit bunten Fähnchen überspannt. So manche Pagoden oder Tempel waren zu sehen. Herden von Jaks, Schafen und Ziegen, sowie ein wenig Ackerbau, sofern möglich, prägten das Landschaftsbild in den unterschiedlichen Berggebieten.

Das winterliche Bergpanorama mit den total weißen Gipfeln unter strahlend blauem Himmel entschädigte alle Mühen, die ich auf mich nahm. Tagsüber war es bei Temperaturen um die 10° auszuhalten, dafür waren die Nächte bitterkalt. Die Wärmflasche war da Gold wert.

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Mein Geburtstag bei den Mönchen

China Wenn es etwas zu feiern gibt, lassen die Chinesen es richtig krachen, mit Feuerwerkskörper und lauten Böllern. Zur Feier des Tages kaufte ich eine kleine Feuerwerksbatterie für die Geburtstagsparty am Abend (siehe Video im Beitrag).

Tagsüber besichtigte ich in Huangzhong, 25km südwestlich von Xining, das tibetische Kulturmuseum und das bekannte, tibetisch-buddhistische Kloster "Ta Er" (tibetisch: "Kunbum").  

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Der erste Wintereinbruch

China So langsam sickerte mehr und mehr kalte und feuchtere Luft aus dem Norden ein. Der Winter steht vor der Tür.
Trüb war es, die Berge waren nicht zu erkennen, die kalte Luft biss ins Gesicht. Ich saugte die wenigen Sonnenstrahlen auf, die durch die Wolkendecke drangen, um ein wenig Wärme zu erhaschen. Ich verbrauchte viel Energie, die ich zwischendurch mit Erdnüssen, Snickers oder sehr leckerem, mit Lauch und Zwiebeln gefülltem, rundem, schneckenartigen Gebäck auftankte.
Von Jiayuguan fuhr ich wie im Labyrinth durch eine Großbaustelle nach Jiuquan, dann weiter nach Osten, bis ich nach 100km nach Süden in ein langes, schmales Tal abbog, wo ich die Route der nördlichen Seidenstraße verließ.

Am Abend hatte ich große Mühe, meinen Kocher zum Laufen zu bringen. Mehrmals goss ich etwas Benzin über den Kocher, um ihn neu vorzuheizen. Lag es an der Höhe, ich befand mich auf über 2.000m, war das Benzin zu schlecht oder war es zu kalt? Auf Sparflamme schaffte ich es nicht, die Kartoffeln und den Brokkoli ganz gar zu kochen. So gab es eben etwas Rohkost.
Nachts im Zelt hatte ich schon ein leichtes Rieseln gehört. Am Morgen blickte ich dann auf weiß angehauchte Berge, in denen dichte Wolken tief reinhingen. Ich befürchtete an diesem Tag eine nasse und sehr kalte Etappe. Ein paar Flocken rieselten noch herab, doch am Mittag rissen die Wolken etwas auseinander.

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An der großen, chinesischen Mauer

China Von der Provinz Xingjang kam ich am frühen Morgen mit dem Zug, für mich überhaupt die schlimmste Fahrt bisher, in Jiayuguan an. Dort blieb ich einige Tage und erkundigte die Stadt, in der es neben der chinesischen Mauer andere, interessante Objekte zu sehen gab.

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Infos

Equipement

Sprache
dezh-CNnlenfritrues