Tour of Change

Asia 2011-12 - im Zeichen des Wandels

Nicht nur ich selber - privat, beruflich und persönlich -, sondern die ganze Welt ist im Umbruch. Und im Zeichen diesen Wandels reise ich ein Jahr mit dem Fahrrad durch Asien.

Lesen Sie hier über meine Erlebnisse und Eindrücke auf der Tour of Change.
Weiter unten gibt es Infos und meine Erfahrungen zur Planung und Vorbereitung.

Im Armenhaus von Thailand

Thailand Vom Mekog zog ich ins Landesinnere durch die Provinzen Nakhon Phanom, Sakon Nakhon, Kalasin, Roi Et, Surin und Buri Ram. Der Nordosten ist touristisch wenig erschlossen und liefert wenig Einkünfte für die Menschen: kaum Industrie und nur eine Reisernte im Jahr. Dagegen profitiert der Süden von zwei Reisernten jährlich, was sich im entsprechenden Einkommen widerspiegelt.
Folglich entstehen soziale Probleme. Der Mann sucht die Lösung im Alkohol, indessen die Frau für den Unterhalt sorgen muss. Viele junge Frauen hoffen deshalb, in der Touristenhochburg Pattaya oder Bangkok Arbeit zu finden oder sich mit einem reichen Westler zu vermählen. Mehr dazu im nächsten Bericht über die Farang.

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"Think Before You Throw"

Thailand In Ban Phaeng lernte ich Kirk Gillock kennen, Gründer der Organisation "Isara Foundation", die sich für Umweltschutz und Bildung in Thailand einsetzt und manche spektakuläre Aktionen durchgeführt hat. Der Amerikaner hat vor 10 Jahren seinen Job aufgegeben, um andere zu helfen und die Welt zu verändern. Kürzlich fuhr er 3.000km mit dem Moped durch Thailand, sammelte Müll von der Straße und warb mit dem Slogan "Think Before You Throw" für ein besseres Umweltbewusstsein. Davor baute er ein 9m langes Boot aus Plastikflaschen und fuhr damit auf dem Mekong.
Seine Organisation bietet Volontariat-Plätze, um in Schulen Englisch zu lehren und Kampagnen zu organisieren.

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Zum Mekong

Laos Auf dem Weg nach Paksan am Mekong begegnete ich etliche Radreisende. Ob nur einige Monate unterwegs oder auf Langzeitreise von mehr 1,5 Jahren, alleine oder als Paar, jeder reist individuell und mit seinen ganz persönlichen Eindrücken und Erfahrungen, die wir bei unseren Begegnungen austauschten. Aber alle haben eines gemeinsam: sich die Freiheit zu nehmen, mit dem Fahrrad Land und Leute kennenzulernen.
Wie sagte Tomas aus Litauen so schön, der mit seiner Frau seit mehr als 1,5 Jahre auf Tour ist: "You cannot stop to travel.", zu deutsch: "Man kann nicht aufhören, zu reisen.". Meine Reise geht in einigen Wochen zu Ende.




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Sackgasse

Laos Die Kette der Speichenbrüche am Hinterrad riss einfach nicht ab, und die Ersatzspeichen waren allmählich aufgebraucht. Aufgrund dessen, dass sie nirgendwo zu bekommen waren, musste ich auf kürzestem Weg in die Hauptstadt, Vientiane. Wenn gar nichts mehr ginge, könnte ich zur Not noch den Bus nehmen.

Kurz hinter Luang Prabang fing eine extreme Bergstrecke mit langen, steilen Anstiegen an.

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Luang Prabang

Laos Luang Prabang, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Norden von Laos, liegt an der Mündung des Nebenflusses Nam Khan in den Mekong. Die alte Königsstadt (1354 - 1560) des Reiches Lan Chang war und ist heute immer noch kultureller Mittelpunkt des Landes. König Setthatirat ließ im 16. Jahrhundert viele buddhistische Klöster errichten, wovon der Wat Xieng Thong Tempel als einziger unbeschadet im Original erhalten geblieben ist und sowohl die ganze Altstadt zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

Feine Boutiquen und Restaurants in den einzigartigen Bauten im französischen Kolonialstil verleihen ein ruhiges Flair in der rauchfreien Altstadt. Sehenswert ist der tägliche Nachtmarkt (18-22 Uhr), wo von Hand gefertigte Textilien und Souvenirs angeboten werden.

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