Tour of Change

Asia 2011-12 - im Zeichen des Wandels

Nicht nur ich selber - privat, beruflich und persönlich -, sondern die ganze Welt ist im Umbruch. Und im Zeichen diesen Wandels reise ich ein Jahr mit dem Fahrrad durch Asien.

Lesen Sie hier über meine Erlebnisse und Eindrücke auf der Tour of Change.
Weiter unten gibt es Infos und meine Erfahrungen zur Planung und Vorbereitung.

Von Tuol-Sleng (S-21) zu den Killing Fields

Kambodscha Phnom Penh, die Hauptstadt des Königreiches Kambodscha mit zwei Millionen Einwohnern, liegt am Zusammenfluss von Tonle Sap und dem Mekong. Bedeutende Sehenswürdigkeiten sind:
  • Wat Phnom, der Hügeltempel
  • Königspalast mit der Silberpagode
  • Unabhängigkeitsdenkmal
  • Olympiastadion, obwohl dort nie Olympische Spiele statt gefunden haben.

Das dunkelste Kapitel der kambodschanischen Geschichte ist sicherlich die Diktaturzeit von Pol Pot und seinen "Roten Khmer", unter deren Regime um die 2 Millionen Menschen, ungefähr ein Drittel der damaligen Bevölkerung, umgebracht wurden bzw. ums Leben kamen.
Als Mahnmal dienen
  • das Tuol-Sleng-Genozid-Museum, das ehemalige Foltergefängnis S-21, und
  • die Killing Fields von Choeung Ek, Massengräber aus der Schreckensherrschaft der Roten Khmer.

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Tief im Dschungel

Kambodscha Zum Abschluss der Runde um den Komplex von Angkor Wat wollte ich die abgelegenen Tempel besichtigen. Die Zufahrt zur Roluos-Gruppe fand ich nicht, daher fuhr ich weiter nach Beng Melea, einer völlig von Vegetation überwucherten und zerfallenen Tempelanlage.
1km vor dem Tempel war am Abend der Weg zu Ende. An der Kontrollstation waren 5,-$ Eintritt fällig. Da es ohnehin dunkel wurde, wollte ich unmittelbar in der Nähe des Tempels übernachten und ihn am nächsten Morgen anschauen. Unterstützung bekam ich von einem freundlichen Beamten, der meinte, dass ich auch hier am Eingang übernachten könnte. Es gäbe eine neue Toilettenanlage, und andere Radler hätten vor kurzem unterm Pavillon geschlafen. Wieso nicht, und wenn es andere bereits getan haben. Vor diesem Hintergrund fühlte ich mich sicher, machte es mir unterm Pavillon zwischen den Bänken gemütlich und kochte mein Abendessen. Daneben schliefen später zwei Männer in ihren Hängematten. "Begleitschutz" hatte ich also auch.

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Angkor Wat

Kambodscha Die gewaltigen Tempelanlagen von Angkor gehörten zur Königshauptstadt des großen Reiches der Khmer und wurden zwischen dem 8. und 13. Jahrhundert erbaut. Das bedeutendste und größte sakrale Bauwerk ist sicherlich der Angkor Wat. Sehenswert sind die erhalten gebliebenen Motive bei den Steinmetzarbeiten in den verschiedenen Tempeln, die nur noch als Ruinen übrig geblieben sind. An etlichen Stellen werden sie restauriert.


Daneben besuchte ich das "Kambodscha Landminen Museum"  und "Santepheap", das Haus des Friedens für kambodschanische Kinder, die traditionelle Khmer-Tänze aufführten.

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Ausgetrickst

Kambodscha Von Ban Kruat waren es 80km bis zum Grenzübergang O'smach nach Kambodscha. Es ist bekannt, dass an der Grenze für das kambodschanische Visum mehr als die offiziellen 20,-$ verlangt werden. Von den Farang vorgewarnt präparierte ich passend meine Geldscheine, in Dollar und Baht.
Hinter dem thailändischen Schlagbaum warteten schon die "Helfer": Taxi-Fahrer, Nepper und Schlepper. Zielstrebig ging ich zum Visa-Schalter. Wie erwartet wurden 1.000,- Baht (ca. 33,-$) verlangt. Dollar wurden angeblich nicht angenommen. Mit ein wenig Grübeln erklärte ich, dass ich nicht soviel Baht habe. Die abgezählten 750,- Baht in kleinen Scheinen und Münzen wurden tatsächlich akzeptiert. Zwar hat das Visum immer noch über den offiziellen Preis gelegen, dafür habe ich über 8,- $ gespart.

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Die Farang

Thailand So werden die Ausländer mit weißer Hautfarbe bezeichnet. Speziell sind es oft Rentner aus dem deutschsprachigen Raum, die nach Thailand ausgewandert sind, um mit einer Thai-Frau den Lebensabend zu verbringen. Wie kommt es dazu, dass sich so viele ältere Herren aus Mitteleuropa hier niederlassen?

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Infos

Equipement

Sprache
dezh-CNnlenfritrues